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Ein kleiner Vorgeschmack: Richtfest für das neue Skateparadies

19.12.2017

Am vergangenen Samstag feierte der Skatepark Eller Richtfest. Nach rund elf Jahren befindet sich das Düsseldorfer Langzeitprojekt auf der Zielgeraden. Die Stadt und die Jugend zeigten sich euphorisch über das neue Herzstück der Skaterszene. Auch international wird der Park zukünftig ein Aushängeschild sein.

Immer wieder wurden Betonschichten den Sommer und Herbst bei gutem Wetter aufgegossen, gereicht hat es bis zum finalen Termin nicht: Schlechtes Wetter sorgte für die letzten Verzögerungen, sodass aus der angekündigten Eröffnung ein Richtfest wurde. Grund genug zum Feiern gab es trotzdem, auch wenn das Wetter wieder einmal nicht mitspielte.

Alle Beteiligten wirkten sichtlich erleichtert über diesen neuen Meilenstein. Gemeinsam mit dem Architekten Dirk Lücke zertrümmerten Oberbürgermeister Geisel und Jugendamtsleiter Johannes Horn nach dem Segensspruch des Bauherrn ihre Pinnchen – das soll der Anlage zukünftig Glück bringen. Zuvor verteilte Horn als Dank Skateboards an die Wegbegleiter des Projektes. Unter ihnen auch die Mitglieder des Jugendrates. Seit 2008 wird das Vorhaben auch von ihnen unterstützt: Die Nachwuchspolitiker sprachen sich für den Bau einer großen Skateanlage aus. Mittlerweile sind die einstigen Befürworter gar nicht mehr im Amt, doch auch Lukas Mielczarek, Sprecher des aktuellen Jugendrates, zeigte sich erfreut über die nahende Eröffnung: "Das ist das größte Projekt des Jugendrates. Wir sind – und da kann ich sicherlich für alle sprechen – unglaublich glücklich. Das ist ein Anlass zum Feiern, nicht nur für alle Skaterinnen und Skater, sondern auch für alle Jugendlichen in dieser Stadt."

Auch Lennard Janssen freut sich. Er ist Düsseldorfs jüngster und prominentester Vertreter aus der Szene. Er selbst ist schon auf Anlagen in ganz Europa geskatet und hat an internationalen Wettbewerben teilgenommen. Auch er kann das nahende Bauende kaum erwarten und ist sich sicher: "Die Anlage ist nicht nur was für Profis. Hier finden auch Anfänger ihren Platz." Rund 3800 Quadratmeter umfasst der Betonguss, der in unterschiedlichen Areas das Skaten für jedes Niveau ermöglicht: Anfänger sind eher in der Kids-Area gut aufgehoben und auch die Flow-Area eignet sich. Die Bowl-Area mit dem Deep-Bowl, eine rund drei Meter tiefe "Schüssel", ist eher für Fortgeschrittene und Profis gedacht. 

Zeit für die Eröffnung wird es nun wirklich, die ersten Kinder und Jugendlichen nutzten die Chance und testeten die Anlage. Auch Architekt Lücke sieht das als wegweisendes Zeichen: "Heute sollte hier eigentlich keiner fahren. Aber die bekommt man hier nicht mehr raus, das ist vorbei. Das ist aber auch gut so!" Elf Jahre des Wartens sind schließlich lange genug. 

Virtueller Rundgang durch den Skatepark

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