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Schwimmen im Rhein ist gefährlich

Selbst für geübte Schwimmer ist es lebensgefährlich, im Rhein schwimmen zu gehen. Feuerwehr, Wasserwacht, Wasserschutzpolizei, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnen davor.

Wenn die Temperatur steigt, zieht es Jugendliche an Baggerseen und an den Rhein, um sich eine Abkühlung zu verschaffen.

Auch eiskalte Baggerseen sind gefährlich

Die Gewässer sind sehr gefährlich, denn meistens herrschen in den Seen eiskalte Temperaturen, die für Menschen gefährlich sind. Und das gilt auch für geübte Schwimmer. Das Baden ist nur erlaubt, wo Betreuung gegeben ist. Also nur, wenn jemand im Notfall eingreifen könnte. Der einzige See in Düsseldorf, der dieses Kriterium erfüllt, ist der Unterbacher See.

Starke Strudel und Strömungen im Rhein

Im Rhein ist das Schwimmen an vielen Stellen generell verboten, denn da kann der Spaß aufgrund der starken und gefährlichen Strudel und Strömungen tödlich enden.

Bereits viele Menschen starben im Rhein

Im Jahr 2016 musste die Feuerwehr bereits 27 Mal an den Rhein ausrücken, um Menschen zu retten. Ende August suchten Rettungskräften zwischen Volmerswerth und der Hammer Eisenbahnbrücke nach einem vermissten Schwimmer. Der 27-Jährige wurde von der Feuerwehr geborgen und reanimiert - er verstarb später in der Uniklinik.

Im Mai 2015 verunglückte ein Mönchengladbacher im Rhein – er starb ebenfalls in der Uniklinik Düsseldorf. Auch 2014 starben ein Mann im Rhein und einer im Angermunder Baggersee.

Die meisten Unfälle dieser Art verzeichnete die Feuerwehr im Supersommer 2003 als fünf Menschen ums Leben kamen. Damals starb auch ein Mann vom DRK im Rhein. Und auch ein Retter verlor sein Leben, der zwei Mädchen vor dem Ertrinken rettete.

Schwimmen verboten

Im Rhein ist das Schwimmen in bestimmten Zonen generell verboten: 
- 100 Meter oberhalb und unterhalb von Rheinhäfen
- an Brücken, Schiffs- und Fährlandestellen, Schleusen, Vorhäfen, Umschlagstellen und Werften.
- Lebensgefährlich ist es im Rhein auch an so genannten Kribben. Das sind ins Wasser ragende Kiesflächen. Dort bilden sich oft tückische Strudel und Strömungen. 
- Strömung herrscht auch in der Fahrrinne. Wenn ein Schiff vorbeifährt, zieht dies das Wasser an. Dann sieht das Wasser flach und einladend aus - bis der "Rückschwall" kommt. Das Wasser kehrt in Wellen zurück.

Baden ist erlaubt, wo Aufsicht vorhanden ist, also am Unterbacher See (Nord- und Südstrand). Für alle anderen Baggerseen gilt Badeverbot, das sind:
• Angermunder Baggerseen westlich und östlich des Heiderweges
• Suitbertussee
• Fliednersee
• Lambertussee in Kaiserswerth
• Lichtenbroicher Baggersee am Flughafen
• Südpark-See
• Unisee
• Elbsee Süd und Nord

Diese Baderegeln solltet ihr generell beachten:
- Nie überhitzt ins Wasser gehen,
- nie alkoholisiert schwimmen gehen,
- nie mit vollem Magen ins Wasser gehen,
- nie mit ganz leerem Magen schwimmen gehen.

von ZeevR.

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