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Die Dreimonatsspritze

Die Dreimonatsspritze gilt als ein Verhütungsmittel, das ähnlich sicher wie die Anti-Baby-Pille ist.

Zur Verhütung wird der Frau zu Beginn ihres Zykluses eine Injektion ins Gesäß verabreicht. Diese enthält – ähnlich wie die Pille – eine erhöhte Dosis des Hormons Gestagen und verhindert somit den Eisprung und schränkt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut ein.

Aus diesem Grund können sich keine befruchteten Eizellen in der Gebärmutterschleimhaut einnisten. Wie der Name bereits sagt, hat die Dreimonatsspritze eine Wirkungsdauer von zwölf Wochen. Der Vorteil dabei ist, dass es nicht zu ungewollten Einnahmefehlern kommen kann und auch unerwünschte Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind eher unwahrscheinlich.

Jedoch ist die Frau bei dieser Verhütungsform auf einen Arzt angewiesen. Zudem kann es zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen, wie beispielsweise einem unregelmäßigen Zyklus, Gewichtszunahme oder Stimmungsschwankungen. Im Gegensatz zur Pille kann die Dreimonatsspritze beim Auftreten dieser Nebenwirkungen nicht einfach abgesetzt werden, sondern es muss darauf gewartet werden, dass die Hormone vom Körper abgebaut werden.

Bis nach Absetzen der Dreimonatsspritze wieder ein regelmäßiger und normaler Zyklus mit Eisprung entsteht, können eineinhalb bis zwei Jahre nach Verabreichung der letzten Spritze vergehen.

Die Kosten der Dreimonatsspritze liegen etwa bei 25 bis 30 Euro pro Spritze und müssen ab dem 18. Lebensjahr von der Frau selbst getragen werden. Eine Anwendung der Dreimonatsspritze wird erst mit 21 Jahren empfohlen, da der Körper erst dann vollständig entwickelt ist.

von youpod

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