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Die Spirale

19.09.2011

Die Spirale ist ein Verhütungsmittel, das längerfristigen und relativ sicheren Schutz gewährleistet. Das T-förmige Plastikstück wird während einer gynäkologischen Untersuchung (meistens während der Periode) in die Gebärmutter eingesetzt und kann dort etwa drei bis fünf Jahre lang verbleiben.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Spiralen – zum einen die Kupferspirale und zum anderen die Hormonspirale.

Bei der Kupferspirale wird die Beweglichkeit der Spermien gehemmt, sodass sie sich nicht in der Gebärmutter einnisten können. Zudem sorgt das Kupfer dafür, dass der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut gestört wird. Zwar bietet die Kupferspirale einen zuverlässigen Schutz vor Schwangerschaften ohne in den Hormonhaushalt einzugreifen, jedoch besteht die Gefahr, dass durch Entzündungen eine Unfruchtbarkeit auftritt. Aus diesem Grund ist sie für junge Frauen, die möglicherweise noch Kinder bekommen wollen, nicht geeignet. Die Kosten für die Kupferspirale liegen bei etwa 80 bis 130 Euro.

Die Hormonspirale verhindert durch eine geringe Abgabe des Hormons Gestagen den Eisprung und unterdrückt das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut. Dadurch wird die Befruchtung der Eizelle verhindert. Nach Entfernen der Hormonspirale kann die Frau sofort wieder schwanger werden. Sie kostet etwa 230 bis 300 Euro. Bei beiden Formen muss der Sitz der Spirale regelmäßig von einem Gynäkologen untersucht werden.

Die Kosten für beide Spiralen werden für gewöhnlich von der Frau getragen. Bis zum vollendeten 20. Lebensjahr werden die Kosten bei einer ärztlich verordneten Spirale jedoch von der Krankenkasse übernommen. Beide Spiralen stellen zwar eine zuverlässige Methode zur Schwangerschaftsverhütung dar, schützen jedoch nicht vor Aids oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

von youpod

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