Life Coaching 
Fünf  Tipps  bei  Schulstress 
Viele Schüler haben Schulstress. Sie leiden unter Leistungsdruck, Klausuren oder ...
Viele Schüler haben Schulstress. Sie leiden unter Leistungsdruck, Klausuren oder Lern- und Zeitaufwand oder haben Ärger mit Mitschülern und Lehrern. Die Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt gibt Tipps für den Umgang mit Schulstress.
 

News 
Wenn  Schule  Stress  und  Schmerz  bedeutet 
Ganztag, Lernstress, doppelter Abiturjahrgang, Mobbing und Druck. Viele Schüler ...
Ganztag, Lernstress, doppelter Abiturjahrgang, Mobbing und Druck. Viele Schüler haben Schulstress. Einige leiden regelrecht daran, haben Bauschmerzen und Zusammenbrüche. Dann sind Schulpsychologen gefragt.
 
 
Artikel erstellt am 01.10.2010

Was tun bei Prüfungsangst?

Wenn aus Aufregung Angst wird und Prüfungen mehr als das notwendige Übel sind, braucht man Hilfe.

Dass man ein wenig Aufregung und Anspannung vor einer Klassenarbeit, Prüfung, Klausur oder sonst irgendeiner Leistungsabnahme verspürt, ist sicherlich normal. Gedanken, ob man den gelernten Stoff beherrscht und nachts doch noch mal hektisch das Vokabel-Heft aufschlägt, ist völlig in Ordnung.

Mit einer positiven Einstellung an Prüfung und Vorbereitung zu gehen und für körperliche und somit geistige Entspannung zu sorgen, sowie gut strukturiertes Lernen beugt Panikgefühlen in der Prüfung vor und hilft oft schon, Prüfungsangst zu überwinden.

Deine Lehrer und Dozenten können dir auch bei der Erstellung eines Lehrplanes helfen, damit du deine Wissenslücken schließen kannst.

Problematisch wird es, wenn aus der Aufregung Angst wird. Prüfungsangst kann viele Ursachen haben, es muss nicht immer die Situation der Prüfung sein oder eine schlechtes Ergebnis. Das Lernen für eine Prüfung ist für manchen Menschen so anstrengend, dass sie es wirklich fürchten. Man kann auch Angst vor den Folgen einer bestandenen Prüfung haben, dass danach Anforderungen das eigene Können übersteigen.

Die Formen der Angst

Die Angst kann sich dabei in verschiedenen Formen zeigen, wesentlich sind die folgenden vier Bereiche:

  • Seelische Beschwerden, wie: Ängstlichkeit, Unsicherheit, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Unlust
  • Körperliche Beschwerden, wie: Unruhe, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Müdigkeit, Schwindelgefühle, Kloßgefühl, Herzstechen, Heißhungerattacken und Appetitlosigkeit
  • Leistungsfähigkeit: Denkblockaden, Konzentrations-, Aufmerksamkeits- oder Merkfähigkeitsstörungen, Selbstzweifel, Grübelgedanken
  • Verhalten: Einnahme von Beruhigungstabletten, Alkohol, Flüchten in unwichtige Routinearbeiten

Prüfungsangst kann die unterschiedlichsten Gründe haben: Verhalten und Erziehung der Eltern, Bestrafung bei Misserfolg, negative Erfahrungen in Prüfungen, gesellschaftliche Vorstellung, dass nur gute Leistungen zählen, soziale Faktoren, wie die Selbstfinanzierung des Studiums.

Wichtig ist, die Prüfungsangst ernst zu nehmen. Wenn aus Aufregung Angst wird und Prüfungen mehr als das notwendige Übel sind, ist es wichtig das Problem anzugehen und sich Hilfe zu suchen.

Das zeTT unterschützt bei der Suche nach geeigneten Anlaufstellen und Hilfestellungen.

Tags: Hilfe, Lernen

Autor: zeTT

Schicke deinen Freunden eine E-Mail mit einem Link zu dieser Seite:

* Pflichtangaben