Artikel erstellt am 31.01.2011

Lösungen für Probleme bei der Jobsuche

Auf der Suche nach einem Job kann es zu vielen verschiedenen Problemem kommen. Die Zehntklässler der Erich-Kästner-Schule haben sich zwei Beispiele überlegt und Azubiss, eine Beratungsstelle der Diakonie, nach Lösungen gefragt.

1. Fallbeispiel

Felix ist 17 Jahre alt und geht noch zur Schule. Auf seiner Suche nach einer passenden Ausbildung gibt es ein Problem. Er trägt bei den Vorstellungsgesprächen keine saubere Kleidung, was die Arbeitgeber kritisieren. Was kann Felix tun?

Schüler: Was kann Felix beim nächsten Vorstellungsgespräch tun, um einen besseren Eindruck zu hinterlassen?

AzuBiss®: Sehr wichtig für den Arbeitgeber ist der erste äußere Eindruck. Hier würden wir ihm raten, sich sauber zu kleiden. Das heißt, die Kleidung sollte gewaschen, gebügelt und ohne Flecken sein. Aber es geht auch nicht darum sich zu verkleiden, denn das sähe unnatürlich und keineswegs authentisch aus. Man sollte sich in seiner Kleidung wohlfühlen, aber immer bedenken, dass der äußere Eindruck, den man so bei seinem Gegenüber hinterlässt, auch schon zu einer Entscheidung für oder gegen eine Anstellung beitragen kann. Für den weiteren erfolgreichen Verlauf eines Vorstellungsgespräches gibt es aber natürlich auch noch andere Tipps von uns. Felix sollte kein Kaugummi oder Bonbon im Mund haben und gut auf seine Körperhaltung achten. Das bedeutet, dass man gerade sitzt und die Hände nicht in die Hosentaschen setzt. Wichtig ist auch, dass man Blickkontakt hält und seinem Gegenüber in die Augen schaut. Er sollte höflich sein, abwarten bis der Arbeitgeber ihm die Hand zur Begrüßung reicht und er einen Sitzplatz angeboten bekommt. Der Chef beginnt und beendet das Gespräch.
Felix könnte sich besser verkaufen, indem er von seinen praktischen Erfahrungen berichtet, seine Stärken präsentiert und erzählt, was aus ihm einen guten Mitarbeiter für diese Stelle macht. Hier sollte er frei und in ganzen Sätzen sprechen und antworten, eventuelle Fragen stellen und sein Gegenüber in jedem Fall ausreden lassen. Am Ende des Gesprächs sollte Felix sich für die beanspruchte Zeit für ihn bedanken und könnte fragen, wann denn eine Bescheidgabe zu erwarten wäre.

2. Fallbeispiel

Jan ist 16 Jahre alt. Er hat kein Abschlusszeugnis und dadurch Schwierigkeiten einen Job zu finden.

Schüler: Jan hat keinen Schulabschluss. Wie kann er ihn nachholen?

AzuBiss®: Er könnte bei der Bildungsberatung oder bei der Bundesagentur für Arbeit nachfragen welche Möglichkeiten ihm offen stehen. Weiterhin könnte er sich aber auch selbst informieren und eventuell direkt Kurse bei der Volkshochschule oder bei einer Abendschule in seiner Nähe belegen.

Schüler: Vielen Dank für die Informationen.

AzuBiss®: Gerne.

 

Jeder Mensch ist individuell und daher auch jedes Vorstellungsgespräch. Wenn du gezielte Tipps möchstest, was du an deiner persöhnlichen Vorstellung verbessern könntest, komm im zeTT vorbei und stell alle Fragen, die du rund um das Thema Ausbildung hast!

AzuBiss® berät euch dort immer montags von 17 bis 18 Uhr und donnerstags von 14 bis 16 Uhr.


Kontakt:
Jugendinformationszentrum zeTT
AzuBiss® - Beratungsstelle für Auszubildende


Tags: Hilfe, Zukunft

Autor: zeTT

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