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Flingern  bringt  Medien  auf  Räder 
In Flingern werden Medien Räder verliehen. Jugendliche und Kinder der Freizeiteinrichtungen ...
In Flingern werden Medien Räder verliehen. Jugendliche und Kinder der Freizeiteinrichtungen Icklack, Kinderclub und Kinderspielhaus haben ihre Mobile School weiterentwickelt.
 

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Graffiti  in  Flingern  –  "Schmieren  nach  Anleitung" 
In Flingern gestalten Jugendliche der Freizeiteinrichtung Icklack ihren Park selbst mit ...
In Flingern gestalten Jugendliche der Freizeiteinrichtung Icklack ihren Park selbst mit Graffiti. Die Spray-Künstler MaJo-Brothers haben ihnen geholfen.
 
 
Artikel erstellt am 29.03.2012

Das geht in Flingern

Was ist gut an Flingern? Was muss in dem Stadtteil noch passieren? Jugendliche und Kinder haben sich im vergangenen halben Jahr Gedanken gemacht und sie am Donnerstag im Zakk vorgestellt. Youpod verlost einige Ergebnisse.

Die vergangenen sechs Monate waren kreativ in Flingern. Der Kinderclub von der Kiefernstraße hat im Projekt "Flingern ... was geht?" mit seinen Besuchern bis 20 Jahren den Stadtteil genau unter die Lupe genommen. Mit grünen Bildrahmen liefen sie durch die Straßen und kommentieren und rahmten alles ein, was ihnen auffiel: Aufkleber, Graffiti, Bäume fielen ihnen ins Auge.

Vor allem die Natur hatte es den jungen Flingeranern angetan. Beim Kiefern Gardening bastelten sie aus Milchtüten Blumentöpfe, bepflanzten sie und hingen sie an der Straße an Laternen auf. Die selbst gebastelten Stempel sollten Wünsche zeigen: auch hier immer wieder Sonne, Bäume, Blumen.

Bei einem Graffiti-Rundgang lernten die Jugendlichen Formen der Street Art kennen, um später selbst Straßenkunst zu gestalten, die ihre Forderungen deutlich macht. Knetfiguren unterstrichen Wünsche nach Spielplätzen und wurden an zentralen Stellen Flingerns postiert. Mit speziellem Kreidepulver und erstellten Schablonen sprühten sie Forderungen auf Gehwege und Häuserwände: nach mehr Skaterhallen, mehr bunten Flecken in der Stadt und mehr Freude. Nur die Polizei fand das nicht so gut. Sie glaubte den Jungs und Mädels nicht, dass in den Spraydosen nur Kreide war und notierte die Personalien.

Andere Jugendliche und Kinder schnappen sich Fotokameras, posierten in Flingern und kommentierten die Fotos anschließend. Daraus bastelten sie ein Memory-Spiel. Ein Dokumentarfilm hält diese Aktionen und noch viel mehr fest.

In knapp 14 Minuten sieht der Zuschauer zwar nur einen Bruchteil von "Flingern ... was geht?", erhält aber zudem einen Eindruck von der Arbeit von BAM. BAM ist die Hip-Hop-Truppe, die sich während der Zeit gefunden hat und von MC Killa Calles angeleitet wurde. Der Name besteht aus den Anfangsbuchstaben der Namen der Rapper: Basger, Andrea und Muhammed. Zum ersten Mal sind die drei am Donnerstag bei der Präsentation des Projekts aufgetreten. Aufgeregt ist Basger nur ein wenig. Der Zwölfjährige stand mit seinem Onkel schon auf der Bühne und hat Reggae und Dancehall gemacht. Nun rappt er mit seinen Freunden darüber, wie sehr sie ihr Flingern mögen.

Das könnte für die Teilnehmer an "Flingern ... was geht?" auch ein Fazit sein. Sie sind Flingern, das ist ihr Stadtteil. Nur ein wenig schöner könnte es an manchen Ecken noch sein. Und vielleicht hört die Stadt den jungen Einwohnern auch zu. Der Kinderclub hat zumindest angekündigt, ihre Forderungen an die Politik weiterzuleiten.

 

Gewinnspiel

Wollt ihr in den Film reinschauen, die Fotos der Aktionen durchblättern oder das Memory spielen. Youpod verlost jeweils eins dieser Projekt-Ergebnisse. Wer gewinnen möchte, schreibt eine E-Mail mit seinem Wunschpreis (Film, Fotoheft, Memory) an: info(at)youpod.de.

Viel Erfolg!

(Wer leer ausgeht, kann diese Ergebnisse, T-Shirts, Buttons und Magazine beim Kinderclub kaufen.)


Kontakt:
Kinderclub Kiefernstraße


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Autor: youpod

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Die Teilnehmer an "Flingern ... was geht?" haben große Plakatwände im Stadtteil gestaltet.

Foto Die Teilnehmer an "Flingern ... was geht?" haben große Plakatwände im Stadtteil gestaltet.

© youpod

Im vergangenen halben Jahr ist ein Memory-Spiel entstanden. Diese riesige Variante gab es für die Präsenation. Mit der kleineren kann man spielen.

Foto Im vergangenen halben Jahr ist ein Memory-Spiel entstanden. Diese riesige Variante gab es für die Präsenation. Mit der kleineren kann man spielen.

© youpod

Fotoprojekte haben mit Lightning-Effekt Kunstwerke erstellt.

Foto Fotoprojekte haben mit Lightning-Effekt Kunstwerke erstellt.

© youpod

BAM machten Hip-Hop auf der Zakk-Bühne.

Foto BAM machten Hip-Hop auf der Zakk-Bühne.

© youpod

Angeleitet wurden die drei Rapper von MC Killa Calles.

Foto Angeleitet wurden die drei Rapper von MC Killa Calles.

© youpod

Die Jugendlichen und Kinder stellten Forderungen: Eine war die nach mehr Skateranlagen.

Foto Die Jugendlichen und Kinder stellten Forderungen: Eine war die nach mehr Skateranlagen.

© youpod

Auch T-Shirts gestalteten sie selbst.

Foto Auch T-Shirts gestalteten sie selbst.

© youpod

Mit der Fotokamera nahmen die Kinderclub-Besucher Flingern unter die Linse.

Foto Mit der Fotokamera nahmen die Kinderclub-Besucher Flingern unter die Linse.

© youpod